Plan B oder sowas.

Dinge, die mich beschäftigen und die ich loswerden will. Mal schreiend, mal flüsternd. Überlebenswichtig oder sinnfrei. Manchmal kann ich mich selber nicht ernst nehmen, aber ich glaube, das ist okay.

Spoken Word
Mehr.

May 9

Hab die Decke einfach mal auf dem Bett liegengelassen, soll ja niemand denken ich wär einsam, das ist erstmal nur übergangsweise. Vieles ist passiert, oder soll ich sagen wenig, weil ich mich wenn es drauf ankommt nur an Momentaufnahmen erinnern kann. Manchmal fallen mir Texte von früher in die Hände und und ich fahre mir durch die Haare und bin verwirrt weil ich damals so viel zu sagen hatte, so unglaublich viel und mir kommts fremd vor inzwischen, so fremd weil da nur noch manchmal Atemaussetzer und ein leichtes Zittern in den Fingern ist. Es ist halt so, aber schöner wärs doch mit dir.


Oct 10
“Berlin ist schneeweiß wie nie, als es sich mit Pauken und zuckrigen Melodien zurückmeldet. Das Gefühl, die Sucht. Das Sehnen nach einer Liebe, die lange zurückliegt. Und die ich ins Eisfach manövriert hatte, weil man nicht jeden Tag brennen kann für etwas, das nicht lebt. Nicht ausgelebt werden kann. Ich hatte es satt, Asche wegzufegen. Ich war müde vom Ausbluten meines Herzens. Es hatte Enttäuschungen gegeben. Wir waren nie vor Aufregung gemeinsam in der Weinflasche ersoffen, und ich hatte mir nicht überlegt, ob ich lieber in eine Gegend ohne Nachbarn ziehen sollte. Wir hatten zwar gestritten, doch nur am Telefon und erst dann, als alles schon zu spät war. Wir hatten beide zu viel Leidenschaft und einen Dickkopf. Doch wir hatten wichtige Punkte verpasst: […] Wir waren nie wie Landstreicher durch Prag gelaufen oder hatten uns in deutschen Vororten klargemacht, dass es ganz egal ist, wo wir sind - hauptsache zusammen. Ich bin der Mensch, der nicht vergessen kann. Ich weiß, dass ich mir über wenig in meinem Leben sicher sein kann, da sich ständig alles wandelt. Doch eines bleibt gleich, stetig und versteckt: Ich verzehre mich nach […]. Mit jedem Winkel meines Herzens. Ich habe nie zuvor so geliebt. Es hat selten so viel Freude gemacht, jemanden zu lieben, wie in den Wochen, in denen wir der Aufwach- und Einschlafgedanke des anderen waren. Aber es hat auch selten so wehgetan. […] hat mir nie die Chance gegeben, mich auf sauberem Weg zu entlieben.
Als ich […] traf, wurde jeder andere zweitrangig, alles verlor an Bedeutung und wurde gleichzeitig leichter. Wir waren Schwärmer, zwei, die keine Angst vor zärtlichen Worten und taumelnden Andeutungen hatten. Und wir waren beide vernarrt in Musik. Wir waren uns scheinbar so ähnlich, dass unsere Unterschiede alles nur noch aufregender machten. Es war eine der glücklichsten Zeiten meines Lebens. Vier Wochen Vorgeschmack auf den Himmel. Ich sprang vor Glück durchs Zimmer. Alles, was passierte, war ein Zeichen für eine Entdeckung: Wir haben uns gefunden.
Mit […] zu sprechen war wie zu Hause ankommen. Wir lachten viel, waren verrückt und verzaubert. Wäre ich damals überraschend tot umgefallen, mein letzter Gedanke wäre […] Name gewesen und:”Hat sich verdammt gelohnt. Das Leben ist schön.” Ich wäre mit […] überallhin ausgewandert. Ich wäre mit […] auf der Stelle verschwunden.”
Heartcore (Text leicht abgeändert)

Jul 20

Ein Leben im Stand-by-Modus.


Jun 13

May 13

Anonymous asked: Wie lange bist du schon auf Tumblr angemeldet, Luca?

Seit zwei Jahren schätze ich mal. Damals als es noch Tumblarity gab. Das kennt gar keiner mehr :


Apr 11

Was denkst du, wenn du meinen Namen hörst?

(via buchstabenueberderstadt)


Mar 14

Aus Gründen: Weiterleben heißt nun Weiterdenken, keinbockzugehn heißt nun bruechigeslicht. Ich sollte aufpassen, wer meine Blogs findet. 


Mar 4

Ich war heute morgen mit Freunden zum Frühstücksbuffet verabredet. Also stand ich da vor dem Café, als ein älterer Mann auf mich zukam und mich fragte, ob ich mit ihm eine rauchen möchte. Er bot mir eine Gauloises an, und wir redeten ein bisschen. Normalerweise bin ich eher schüchtern, aber mit ihm habe ich mich wirklich gut verstanden. 
An seinem 60. Geburtstag ist ihm klargeworden, dass er noch irgendwas aus seinem Leben machen möchte. Einfach so. Mit 65 hat er angefangen zu studieren, Psychologie und Philosophie. Das finde ich unglaublich bewundernswert. Er hat mich nach meinen Plänen gefragt, und ich habe ihm erzählt, dass ich für ein Jahr ins Ausland gehe, um neue Perspektiven zu finden und den Kopf frei zu bekommen. Da hat er gelächelt, ganz breit. Am Ende meinte er sowas wie:”Irgendwann stand ich morgens vor dem Spiegel und dachte, scheiße, was machst du eigentlich. Wer bist du überhaupt? Da habe ich angefangen, mich selbst zu lieben. Und eins sage ich dir, das darfst du nicht vergessen: Die Liebe ist das Allerwichtigste. Die Liebe zu dir selber.”
Das ist in meinem Kopf geblieben.


Feb 27
“Ich will haben was sich gut anfühlt, und zwar für immer.” Clueso

Feb 21

Eigentlich weiß ich gerade, dass sich alles zum Guten wenden wird. Keine Ahnung wieso. Die Sonnenstrahlen geben mir irgendwie Hoffnung. Nach jedem kalten Winter wird auch wieder ein warmer Sommer kommen. Das ist einfach so, und das wird auch immer so bleiben. Man muss nur lernen, die Kälte auszuhalten. Dann wird das alles wieder. Bald kommt das ins Rollen, die heißen Tage mit den heruntergekurbelten Autofenstern, angetrunken unter den Sternen liegen, wissen, dass man bald hier weg ist und das nach der Schule der Start in ein neues Leben beginnt.

In der Hoffnung mich wieder selbst zu finden drehe ich die Musik und die Heizung auf und lasse die warmen Gedanken in mein Herz.


Page 1 of 32